Hallo ich grüße Sie, ich freue mich, dass Sie mich auch im neuen Jahr begleiten und möchte Ihnen noch ein gesundes neues Jahr wünschen. Die Neujahrsgrüße kommen vielleicht ein bissel spät, aber ich war viel mit der Planung und Umsetzung der Neuerungen beschäftigt.

Ich hoffe, Sie können mir verzeihen. Leider hat es mit neuem Design noch nicht ganz geklappt. Aber ich arbeite daran, dass es zum 2-jährigen Jubiläum im Februar online gehen kann. Nun aber zum heutigen Thema:
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Kennen Sie eigentlich schon die „kleinste Hausapotheke“ der Welt???

Was, die kennen Sie nicht? Na, dann wird es aber Zeit!!!

Heute möchte ich Ihnen das Teebaumöl vorstellen, ein australisches Naturtalent. Das Teebaumöl oder auch Melaleuka genannt, nennt man keineswegs umsonst die „kleinste Hausapotheke“. Die Einsatzmöglichkeiten von Teebaumöl sind so verschieden und vielseitig, dass ich es wirklich nahezu ausnahmslos jedem empfehlen kann.

Es ist ganz egal, ob es um die Hautpflege, die Haarpflege oder um eine Massage geht, mit diesem Öl sind Sie immer gut beraten. Zudem kann man es als Heilmittel für diverse Wehwehchen einsetzen. Selbst im Haushalt leistet Teebaumöl unschätzbare Hilfe. Wir möchten dieses „Hausmittelchen“ in unserem Haushalt nicht mehr missen. Seit hunderten von Jahren verwenden die Aborigines Teebaumöl als Heilmittel. Bakterien und Viren ergreifen buchstäblich die Flucht. Im Grunde genommen kann das Öl alle Arten von Keimen bekämpfen.
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Geschichte des Teebaumöls

Die Geschichte des Teebaumöls ist recht interessant. Man kennt dieses Öl schon seit ca. 40.000 Jahren. Es wird zum Beispiel erzählt, dass vor Jahrtausenden Buschmänner an einen See an der australischen Ostküste pilgerten, von dem gesagt wurde, dass er enorme Heilwirkungen besäße. Dieser See war braun, teefarben. Die Buschmänner gingen in den See hinein und erfuhren enorme Heilwirkungen in allen möglichen Bereichen. Man vermutet, dass diese enormen Heilwirkungen dadurch zustande kamen, weil Teebäume um den See herum wuchsen und ihre Blätter, die in den See fielen, diesen mit den Wirkstoffen des Teebaums angereichert hatten.

Die australischen Buschmänner erkannten dann die erstaunlichen Heilwirkungen dieses Öls und behandelten mit klein geschnittenen Teebaumblättern Wunden und alle Arten von Hautinfektionen. Sie wickelten sich Blätter um die Wunde, in die klein geschnittene Blätter des Teebaums eingelegt wurden. Zur Befestigung der geschnittenen Blätter verwendeten sie auch Schlamm- oder Lehmpackungen.

Der Name Teebaum geht übrigens auf Captain Cook zurück. Als er und seine Mannschaft 1770 an der australischen Ostküste landeten, brühten sie aus den würzig duftenden Blättern einen Tee-Ersatz. Wer den Geruch des Teebaumöls kennt kann sich leicht vorstellen, dass es besser schmeckende Tees gibt. Aber – so ist das nun mal – Cook war Engländer und die brauchen eben ihren Tee. Egal aus was. Tja, und so ist es gekommen, dass dieser Baum „Tea-Tree“, also „Teebaum“ getauft wurde, obwohl er mit Tee eigentlich nichts zu tun hat. Zumindest seit Captain Cook nicht mehr.

Ganz allmählich lernten auch die weißen Siedler die Teebäume zu schätzen. Die Entdeckung des Teebaumöls als Heilpflanze erfolgte im Jahre 1925 durch Arthur Penhold. Die Teebaumblätter wurden im Labor untersucht und man stellte fest, dass Teebaumöl 12mal so stark antiseptisch (d.h. desinfizierend) wirkt, wie die damals übliche Karbolsäure. Und das auch noch auf natürliche Art und Weise! Er machte systematische Forschungen und stellte fest, dass es in Australien etwa 300 Arten von Teebäumen gibt. Viele haben ein für Heilzwecke geeignetes ätherisches Öl. Jedoch nur eine einzige Art, Melaleuca alternifolia, besitzt wirklich hervorragende und wirkungsvolle Eigenschaften.

Teebaumöl wirkt gegen Bakterien, Viren und Pilze

Das aus dem australischen Teebaum (Melaleuca alternifolia) gewonnene Teebaumöl verfügt über ein breites antibakterielles Wirkspektrum. Es wirkt sogar gegen sogenannte Problemkeime wie Methillicin resistente Staphylokokken. Da es ebenfalls über antivirale und antimykotische Eigenschaften verfügt, kann es bei z.B. Lippenherpes oder Pilzerkrankungen der Haut oder Nägel verwendet werden.

Phytotherapie, 3 (2003), 32-39

Mit dem Ausbruch des 2. Weltkriegs wurde Teebaumöl als kriegswichtiger Rohstoff eingestuft und alle Bestände wurden vom Kriegsministerium eingezogen. Deswegen kam nach dem Kriegsende der Handel mit Teebaumöl nahezu zum Erliegen. Erst in den 70ern, nachdem immer mehr Menschen nach Naturprodukten ohne störende Nebenwirkungen verlangten, wurde die Produktion wieder aufgenommen.

Teebaumöl wird durch Destillation der Blätter vom Melaleuca alternifolia gewonnen. Um 10 Liter zu gewinnen benötigt man etwa 1 Tonne Teebaumblätter! Die Qualität des Teebaumöls wird durch eine australische Qualitätsnorm geregelt.
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Gesund mit Teebaumöl

Gerade in der Grippezeit gebe ich immer 2-3 Tropfen Teebaumöl in eine Duftlampe. Das reinigt die Raumluft. Man kann Teebaumöl für so viele verschiedene Wehwehchen nehmen, das alles aufzuführen würde hier nahezu den Rahmen sprengen. Aber ich werde auf alle Fälle so nach und nach meine Erfahrungen mit Ihnen teilen. Einige Anwendungsmöglichkeiten:

  • Bei Akne und Pickeln kann man diese mit Teebaumöl betupfen
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  • Bei Erkältungen kann man mit Einreibungen und Umschlägen mit diesem Öl helfen
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  • Sind Ihre Atemwege angegriffen, dann inhalieren Sie damit oder gurgeln Sie, das
    desinfiziert Hals und Rachen
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  • Ein paar Tropfen zu einem Massageöl gemischt, tut den Gelenken und Muskeln
    gut, es löst Verspannungen schneller auf


Weitere Anwendungsgebiete sind zum Beispiel:

  • Abszesse, Akne, Ekzeme, Blasen z.B. an den Füßen, Bluterguss, Furunkel, Gürtelrose, Halsschmerzen, Hämorrhoiden, Herpes, Hühneraugen, Insektenstiche, Juckreiz, Krampfadern, Kopfschmerzen und Migräne, Milchschorf bei Kindern, Muskelkater, Parasiten (z.B. Kopfläuse), Pilzinfektionen (Fußpilz, Nagelpilz), Schuppenflechte, Rückenschmerzen, Schnupfen, Sonnenbrand, Schuppen, Verstauchungen, verstopfte Nase, Warzen, Wunden, Zahnfleischproblemen, Zeckenbisse und vieles mehr.

Auch bei Tieren kann man es sehr erfolgreich einsetzen bei

  • Ekzemen, Euterentzündungen bei Kühen, Flöhe, Hufverletzungen, Insektenstiche und Insektenbisse, Läuse, Ohrmilben, Pilzbefall, Satteldruckstellen, Verletzungen, Zeckenbisse und vieles mehr.

Und Pflanzen werden es Ihnen auch danken:

  • zur natürlichen Schädlingsbekämpfung (Insekten, Bakterien, Pilze, Parasiten), Mehltau, Blattläuse. Schnittblumen halten doppelt so lange, wenn man ein paar Tropfen ins Wasser dazugibt. Selbst Ihre Rosen im Garten werden von Läusen befreit, wenn sie sie einsprühen. Am besten mit einem Zerstäuber, in den man Wasser gibt und einige Tropfen Teebaumöl dazu.

Anwendung im Haushalt:

  • Reinigung und Desinfektion, gegen Schimmelpilze, Bakterien, Motten und Insekten. Gegen Hausstaubmilben und zur Wäschedesinfektion.

Teebaumöl ist von Natur aus ein besonders starkes ätherisches Öl. Und in der Anwendung mit ätherischen Ölen sollte man generell behutsam vorgehen. Verwenden Sie es daher nur verdünnt. Es gibt aber schon eine revolutionäre Weiterentwicklung. Melaleuka in Jojobaöl. Durch diese Verbindung wird das Teebaumöl noch besser. Das werde ich Ihnen dann in einem der nächsten Beiträge berichten. Ein wirklich sehr empfehlenswertes Buch:

Buchempfehlung: Die Teebaumöl Hausapotheke

Haben Sie auch schon Erfahrungen mit Teebaumöl gemacht? Dann würde ich mich freuen, wenn Sie diese Erfahrungen hier mit uns teilen.

Mit den allerbesten Wünschen für das neue Jahr verabschiede ich mich für heute.

Ihre

Manuela Möckel

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Die Inhalte auf dieser Seite dienen rein informativen Zwecken und können die persönliche Beratung, Diagnostik und Betreuung durch einen Facharzt oder Heilpraktiker in keinem Fall ersetzen. Auch wenn sie gründlich recherchiert wurden, können und dürfen sie in keinem Fall die Grundlage für eine Selbstdiagnose und Selbstmedikation sein.

Über mich

Hallo, schön dass Sie mich gefunden haben. Mein Name ist Manuela Möckel, ich bin Jahrgang 1970, Mutter von 4 tollen Kindern und ich lebe mit meiner Familie im schönen Beeskow, das liegt in der Nähe von Frankfurt/Oder in Brandenburg. Vor langer Zeit hatte ich wirklich erhebliche Probleme mit meiner Gesundheit und war auf der Suche nach Alternativen! Ich wollte weg von stark wirkenden Arzneimitteln und selbst aktiv etwas für meine Gesundheit tun. Das Thema Gesundheit und was auch immer damit zu tun hat, hat mich schon immer brennend interessiert. Darüber möchte ich erzählen und Ihnen berichten.

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