Bei diesen Temperaturen wünschen wir uns oft sehnlichst den Sommer mit seinem warmen Wetter zurück. Denn kaum geht man jetzt vor die Tür, fängt man an zu frieren. Doch das muss nicht sein! Mit ein paar Tipps und Tricks können Sie auch im Winter dafür sorgen, dass Ihnen wohlig warm ist. Ich habe die besten Tipps gegen Frieren im Winter für Sie zusammengetragen.

Richtig anziehen

Frieren hat natürlich auch etwas mit der Kleidung zu tun. Hier hat sich schon seit Omas-Zeiten das Zwiebelprinzip bewährt: Ziehen Sie sich also nicht nur einen dicken Wollpullover an, sondern ziehen Sie besser mehrere Schichten übereinander. Ideal ist, wenn Sie mehrere dünne Schichten tragen – beispielsweise ein Unterhemd, ein T-Shirt und einen mittelwarmen Pullover. Zwischen den einzelnen Schichten kann sich dann eine isolierende Schicht bilden, die dafür sorgt, dass wir nicht frieren. Zudem bietet das Zwiebelprinzip auch den Vorteil, dass wir uns den Tag über besser an verschiedene Temperaturen anpassen können.

Wenn Sie geschwitzt haben, ziehen Sie die nassen Sachen sofort aus, denn der trocknende Schweiß führt zu einer starken Abkühlung des Körpers. Unsere Räume sind in der Heizperiode meistens sehr gut warm – Sie brauchen also meistens keinen Pullover.

Ingwer schenkt Wärme von Innen

Ingwer gegen das FrierenWenn Sie im Winter schnell frieren, können feurige Gewürze Ihnen wieder einheizen. Besonders gut ist Ingwer geeignet. Machen Sie sich bei einer Kälteattacke einfach eine Tasse heißes Ingwerwasser. Die im Ingwer enthaltenen ätherischen Öle und Scharfstoffe sorgen dafür, dass Ihnen von innen wieder wohlig warm wird. Und weil Ingwer kein Teein enthält, kann man ihn morgens, mittags, abends und nachts trinken. Einfach ein kleines Stück Knolle schälen, in dünne Scheiben schneiden und mit heißem Wasser übergießen. Etwa 5 Minuten ziehen lassen.

Neben Ingwer heizen uns auch Gewürze wie Chili, Cayennepfeffer und Zimt von Innen ein. Probieren Sie es doch einmal mit einem heißen Gewürztrunk: Lassen Sie dafür 100 ml Wasser und 250 ml Milch mit einem Stück Ingwerwurzel aufkochen. Fügen Sie anschließend jeweils ¼ Teelöffel Kardamom, Kurkuma, Pfeffer und Zimt hinzu.

Rosmarin ist ebenfalls ein natürlicher Wärmebooster: Einfach frische Rosmarinblätter mit heißem Wasser übergießen und zehn Minuten ziehen lassen.

Alkohol wärmt nur vermeintlich. Alkohol erzeugt zwar zunächst ein wärmendes Gefühl. Doch er erweitert die Blutgefäße und entzieht dem Körper dadurch Wärme. Ein Glühwein ist daher nicht das geeignete Mittel gegen Kälte auf dem Weihnachtsmarkt.

Bewegung heizt auf

Warten Sie bei eisigen Temperaturen auf einen Bus, dann stehen Sie nicht regungslos da. Bewegen Sie sich! Das regt die Durchblutung an und wärmt. Wippen Sie beispielsweise mit den Füßen auf und ab oder gehen Sie vom einen Ende der Haltestelle zum anderen – egal was die anderen denken. Bibbern Sie im Büro, dann sollten Sie nicht den ganzen Tag am Platz sitzen. Steigen Sie stattdessen öfter die Treppen herauf und machen Sie mittags einen flotten Spaziergang an der frischen Luft. Danach ist es Ihnen wieder warm.

„Sich regen bringt Segen“ – das gilt besonders für Dauer-Frierer. So rät Peter Walschburger, Professor für Biopsychologie an der Freien Universität Berlin, zu täglicher Bewegung. Sprich: Fahrrad fahren statt das Auto zu benutzen, Treppensteigen statt den Aufzug zu nehmen – und mittags nach dem Essen in der Kantine eine kleine Runde an der frischen Luft drehen.

Daunendecke gegen frostige Nächte

Es gibt nur eine Garantie für ein kuschelig-warmes Bett: eine Daunendecke. Daunen sind das Untergefieder von Wassergeflügel wie Gänsen und Enten. Sie sehen aus wie Schneeflocken, sind dreidimensional und können aufgrund ihrer feinsten Verästelungen viel Luft speichern und wirken dadurch stark wärmeisolierend. Tipp: Die besten Daunen stammen von den Eiderenten auf Island und Grönland.

Entspannen in der Wanne

Ein warmes Vollbad hilft im Winter nicht nur gegen die Kälte, sondern bietet auch jede Menge Entspannung. Durch wärmende Badezusätze wie Rosen- oder Thymianöl können Sie den Wohlfühleffekt noch weiter verstärken. Achten Sie allerdings darauf, dass das Badewasser nicht wärmer als 38 Grad ist. Baden Sie auch nicht zu lange, ansonsten kann der Kreislauf zu stark belastet werden. Nach dem Baden ziehen Sie sich am besten dick an und ruhen sich für mindestens eine halbe Stunde aus.

Wärmflasche und Fußbad testen

Wenn Sie so richtig durchgefroren sind, kann Ihnen eine warme Wärmflasche helfen, sich wieder etwas einzuheizen. Füllen Sie die Wärmflasche allerdings nie mit kochendem Wasser, da es ansonsten zu Verbrennungen kommen kann. Alternativ zur Wärmflasche können Sie auch ein Kirschkernkissen kurz im Ofen erwärmen. Ist Ihnen abends kalt, können Sie die Wärmflasche auch ruhig mit ins Bett nehmen. Am besten legen Sie die Wärmflasche dann auf Ihre Füße, denn Schlafforscher haben herausgefunden, dass kalte Füße den Schlaf behindern.

Ein warmes Fußbad ist im Winter vor allem bei kalten Füßen empfehlenswert. Besonders wohltuend ist ein ansteigendes Fußbad. Beginnen Sie bei 35 Grad und erwärmen Sie das Wasser nach und nach bis auf 42 Grad. Insgesamt sollte das Fußbad etwa 15 Minuten dauern.

Suppe löffeln

Wer innerlich durchgefroren ist und hungrig dazu, dem hilft am schnellsten eine heiße Hühnersuppe. Die hat sich auch als Hausmittel bei Erkältungen bewährt. Das beste Rezept dazu:

Massageöl für wohlige Wärme

Rosmarin oder wie er übersetzt heißt der „Tau des Meeres“ als Massageöl verbessert die Durchblutung der Haut und sorgt für wohltuende Wärme. Höchstens 25 Tropfen des reinen ätherischen Öls mit etwa 50 ml eines kalt gepressten Basisöls wie z. B. Mandel-, Traubenkern- oder Olivenöl mischen. Ein bisschen davon in den Händen anwärmen und den Körper mit sanftem Druck massieren. Abgesehen von Rosmarinöl haben auch Arnika- und Ingweröl einen wärmenden Effekt.

Finger weg von kühlenden Lebensmitteln

In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird zwischen wärmenden und kühlenden Lebensmitteln unterschieden. Im Winter sollten Sie bevorzugt zu wärmenden Lebensmitteln greifen, da diese von innen wärmen sollen.  Dazu zählen unter anderem Suppen und Eintöpfe, aber auch Lebensmittel wie rotes Fleisch oder Gemüse wie Lauch und Kürbis. Kühlende Lebensmittel sollten Sie dagegen eher meiden, wenn Ihnen häufig kalt ist. Also Hände weg von Zitrusfrüchten, aber auch von Milchprodukten wie Joghurt und Quark sowie von Blattsalaten.

Weitere bewährte Hausmittel gegen das Frieren:

  • Wärmen Sie frischgepressten Orangensaft auf und geben Sie einen Schuss Zitronensaft dazu. Das Ganze heiß trinken.
  • Eine Tasse Rosmarintee gegen das Frieren: 1 TL Rosmarinblätter mit 1 Tasse kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen. Zweimal am Tag trinken, vertreibt das Frieren.
  • Besonders schnell friert man an den Zehen und den Fingerspitzen. Rollen Sie die Zehen in den Schuhen ein. Drehen Sie die Arme wie Windmühlenflügel mit aller Kraft. Das lässt das Blut in die Fingerspitzen schießen – und das wärmt.
  • Zucker- und kohlenhydrathaltige Nahrung führt dem Körper schnelle Energie zu – die wärmt.
  • Wenn Sie wirklich sehr gefroren haben und unterkühlt sind, dann nur langsam aufwärmen, sonst kommt es zu einem Kälteschock.
  • Wenn sich auf der Haut bereits weiße Flecken zeigen auf keinen Fall mit Schnee abrubbeln. Ganz langsam erwärmen, sonst kommt es zu Hautschäden.
  • Würzen Sie Ihr Essen mit Paprika, roten Pfefferschoten, Chilis. Das darin enthaltene Capsaicin heizt den Körper von innen.
  • Bürstenmassagen sind ein wirksames Mittel gegen kalte Hände und Füße. Sie erhöhen die Durchblutung und regen den Stoffwechsel an.

Gesundheitliche Grüße

Ihre

Manuela Möckel

+

+
+

Ihr Gratis E-Book „Omas Hausmittel“

Holen Sie sich jetzt Ihr Geschenk.

* erforderliche Angaben

Ich bin auch hier zu finden:

Visit Us On FacebookVisit Us On Twitter

Werbung

Diesen Samstag Shop

Archiv

Hinweis

Die Inhalte auf dieser Seite dienen rein informativen Zwecken und können die persönliche Beratung, Diagnostik und Betreuung durch einen Facharzt oder Heilpraktiker in keinem Fall ersetzen. Auch wenn sie gründlich recherchiert wurden, können und dürfen sie in keinem Fall die Grundlage für eine Selbstdiagnose und Selbstmedikation sein.

Über mich

Hallo, schön dass Sie mich gefunden haben. Mein Name ist Manuela Möckel, ich bin Jahrgang 1970, Mutter von 4 tollen Kindern und ich lebe mit meiner Familie im schönen Beeskow, das liegt in der Nähe von Frankfurt/Oder in Brandenburg. Vor langer Zeit hatte ich wirklich erhebliche Probleme mit meiner Gesundheit und war auf der Suche nach Alternativen! Ich wollte weg von stark wirkenden Arzneimitteln und selbst aktiv etwas für meine Gesundheit tun. Das Thema Gesundheit und was auch immer damit zu tun hat, hat mich schon immer brennend interessiert. Darüber möchte ich erzählen und Ihnen berichten.

Diese Website benutzen Cookies. Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr Infos

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen