Der Frühling ist da! Die Krokusse sprießen, Birken ergrünen und die Forsythien strahlen. Und wir? Wir sind müde und schlapp. Denn wieder einmal geht es um das Phänomen Frühjahrsmüdigkeit. Nein, dieses Phänomen ist ausnahmsweise Mal keine Erfindung der Pharmaindustrie. Frühjahrsmüdigkeit zu Beginn der wärmeren Jahreszeit gibt es wirklich. Warum gibt es diese Frühjahrsmüdigkeit? Mit unseren Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit werden Sie wieder fit!

Was ist Frühjahrsmüdigkeit?

Frühjahrsmüdigkeit ist den meisten von uns ein Begriff. Wenn die Temperaturen steigen, fühlt sich jeder Zweite in Deutschland gereizt und abgeschlagen, müde und antriebslos.

Biologisch gesehen erwacht unser Organismus nach der kalten Jahreszeit aus einem kleinen Winterschlaf und der Körper muss sich im Frühjahr erst wieder an die geänderte Situation gewöhnen. Wechselnde Außentemperaturen fordern dem Kreislauf manches ab. Hinzu kommt eine Hormonumstellung: Noch produziert unser Körper aufgrund des fehlenden Sonnenlichts den Müdemacher Melatonin. Die Produktion des Glückhormons Serotonin kommt nur langsam in Gang. Das alles strengt unseren Körper an und macht müde.

Außerdem schwanken die Temperaturen im Frühling stark: mal ist es warm, dann wieder kalt und feucht. Dieser ständige Wechsel belastet unseren Organismus und ist für unseren Kreislauf und die Gefäße sehr belastend. Zudem essen wir im Winter meist zu fettig und zu kalorienreich. Der Vitaminmangel begünstigt Müdigkeit, Schlappheit und Kopfschmerzen. Bis sich der Körper an die Umstellung gewöhnt hat, kann es allerdings zwei bis vier Wochen dauern.

Frühjahrsmüdigkeit kann sich durch ganz verschiedene Symptome äußern – angefangen von der typischen Müdigkeit und einem ausgeprägten Schlafbedürfnis bis hin zu:

  • Wetterfühligkeit,
  • Abgeschlagenheit,
  • Schwindel,
  • Kreislaufproblemen und
  • Gereiztheit.

Welche Ursachen genau hinter der Frühjahrsmüdigkeit stecken, haben Forscher noch nicht gänzlich klären können. Eine wichtige Rolle bei der Frühjahrsmüdigkeit spielen in jedem Fall die Wetterumstellung und die längeren Tage: Mit den ersten wärmeren Tagen weiten sich die Blutgefäße, der Blutdruck sinkt ab, man fühlt sich müde und schwach.

Was tun gegen die Frühjahrsmüdigkeit?

Wenn auch Sie damit zu kämpfen haben, dann habe ich folgende Tipps gegen die Frühjahrsmüdigkeit:

Frische Luft

Möglichst viel frische Luft tanken. Wenn Sie im Büro sind, öffnen Sie so oft es die Temperaturen erlauben die Fenster. Frische Luft versorgt unser Gehirn mit Sauerstoff und vertreibt die Müdigkeit. Genießen Sie eine Frischluftdusche: Stehen Sie vor geöffnetem Fenster. Atmen Sie dann ein paar Mal tief durch. Dann halten Sie die Luft an, so lange es Ihnen möglich ist. Danach saugen Sie förmlich frische Luft in sich hinein. Diese wird dann gleich zum Gehirn transportiert. Das tut gut und „ermunert“ die müden Zellen.

Bewegung

Bewegen Sie sich so viel wie möglich. Gehen Sie täglich an der frischen Luft spazieren oder planen Sie eine kleine Runde mit dem Fahrrad ein. Schon ein kurzer Spaziergang wirkt Wunder. Nutzen Sie am besten jede Gelegenheit, den Körper auch im Alltag zu bewegen: Benutzen Sie zum Beispiel die Treppe anstatt des Fahrstuhls oder steigen Sie eine Station früher aus dem Bus und laufen Sie den Rest.

Strecken Sie die müden Glieder so oft es geht in die Sonne, auch wenn es noch ein wenig kalt sein sollte. Es gibt für jede Temperatur die richtige Kleidung.

Frühjahrsmüdigkeit - Bewegung

Mehrere Mahlzeiten

Verzichten Sie auf „schwere“ und üppige Mahlzeiten. Bevorzugen Sie mehrere kleine Mahlzeiten verteilt auf den Tag. belastet unseren Körper weniger und damit haben wir auch weniger Ermüdungserscheinungen.

Jetzt im Frühling verlangt unser Körper insbesondere vitaminreiche Nahrung, von der er in den Wintermonaten in der Regel eher weniger bekommt.

Viel trinken

Auch das freut unseren Organismus. Wasser ist das Lebenselixier schlechthin. Wenn der Blutdruck durch die steigenden Temperaturen sinkt, kann Wasser ihn wieder nach oben bringen. Müdigkeit resultiert häufig auch aus einer zu geringen Flüssigkeitsaufnahme. Deshalb über den Tag verteilt möglichst viel trinken – am besten Wasser, Tee oder andere ungesüßte Getränke.

Ich stelle mir täglich gleich am Morgen eine große Kanne mit Tee auf den Schreibtisch – also in direkter Griffnähe. Während des Tages trinke ich immer wieder mal ein Glas, sodass am Abend die Kanne leer ist.

Wechselduschen

Dass Wechselduschen den Kreislauf in Schwung bringen, ist ja bekannt. Und genau deshalb sind solche Duschen auch ideal, um die Frühjahrsmüdigkeit zu vertreiben. Eine Wechseldusche am Morgen oder auch nur zwischendurch die Arme und den Nacken abwechselnd kalt/warm spülen, weckt neue Lebensgeister. Achten Sie darauf, immer mit kaltem Wasser aufzuhören.

Genießen Sie die Gesellschaft

Ob Freunde, gute Bekannte oder eine andere Gesellschaft, in der Sie sich wohlfühlen – vereinbaren Sie Treffen oder suchen Sie die Gesellschaft. Nicht im Bett verkriechen und der Müdigkeit nachgeben. Davon raten Mediziner im Zusammenhang mit der Frühjahrsmüdigkeit sogar ab.

Öl-Kur gegen Frühjahrsmüdigkeit

Minze und Rosmarin gelten als belebend. Aus diesen Pflanzen gewonnenes Öl ist also genau das richtige Mittel, um Frühjahrsmüdigkeit und Abgeschlagenheit zu überwinden: Nehmen Sie morgens ein Rosmarin-(Fuß-)Bad, reiben Sie sich tagsüber immer mal wieder ein Tröpfchen Minzöl auf die Schläfen. Abends lässt Sie dann ein Lavendel-Bad entspannen und tief schlafen.

Sanft fasten hilft bei Müdigkeit

Nein, auf Nulldiät sollten Sie sich jetzt natürlich nicht setzen. Aber es gibt Menschen, die die Frühjahrsmüdigkeit mit einer sanften Fastenkur schnell überwinden. Ein Fastentag mit Kräutertee, frisch gepressten Säften und viel frischem Obst und Gemüse kann Wunder wirken. Der Organismus wird von überflüssigem Ballast befreit und erhält alle wichtigen Vitamine und Spurenelemente.

Im Frühjahr früh aufstehen

Trotz bleierner Frühjahrsmüdigkeit zeitig aufstehen? Klingt erstmal ganz schön gemein! Doch leider bringt es nicht viel, dem ersten Impuls nachzugeben und bis in die Puppen zu schlafen. Besser: den Tagesrhythmus nach der Sonne richten. Beginnen Sie den Tag früh – und gehen Sie früh schlafen. Hintergrund: Nur genügend Tageslicht sorgt dafür, dass das Glückshormon Serotonin ausgeschüttet und Melatonin abgebaut wird. So meistert Ihr Körper die Hormonumstellung schneller – und Sie können den Frühling endlich genießen.

Gesunde Kost bei Frühjahrsmüdigkeit

Während der frühjahrsbedingten Hormonumstellung benötigt der Körper mehr Vitamine und Proteine als normalerweise. Unterstützen können Sie Ihren Organismus deshalb mit einer ausgewogenen Ernährung. Nehmen Sie viel Obst und Gemüse zu sich, langen Sie bei Hülsenfrüchten, Sprossen, Vollkornprodukten und Eiweiß ordentlich zu. Außerdem gilt: Besser mehrere kleine Portionen essen, als wenige große. Dann hat die Frühjahrsmüdigkeit keine Chance!

Obst und Gemüse gegen Frühjahrsmüdigkeit+

Tee gegen Frühjahrsmüdigkeit

Kräutertees mit getrockneten Brennnesseln, Löwenzahn und Birkenblättern pushen den Stoffwechsel und regen die Nieren- und Darmfunktion an. Genau das Richtige, um den frühlingsmüden Körper auf Trab zu bringen. Nach einer zweiwöchigen Kur, während der Sie jeden Tag 1 Liter dieser Tee-Mischung trinken, fühlen Sie sich garantiert fit für den Frühling!

Vitaminreiche Lebensmittel helfen gegen Frühjahrsmüdigkeit

Es gibt eine ganze Reihe von Vitaminen und Mineralstoffen, die uns helfen, die Frühjahrsmüdigkeit zu vertreiben und neue Energie zu tanken. Verabschieden wir uns vom deftigen Winteressen.

Jetzt kommt alles auf den Teller, was frisch und vitaminreich ist. Besonders wichtig sind die Vitamine der B-Gruppe, C und E, sowie die Mineralstoffe Eisen, Zink und Kalzium.

B-Vitamine wirken insgesamt den Stoffwechsel aktivierend und bringen uns in Schwung.

Vitamin C spielt eine wesentliche Rolle in unserem Immunsystem und ist ebenfalls im Stoffwechselsystem wichtig. Außerdem braucht es der Körper für den Aufbau von Bindegewebe und die Ausschüttung von Hormonen und Enzymen. Darüber hinaus wirkt Vitamin C als Antioxidationsmittel, indem es freie Radikale im Blut unschädlich macht.

Vitamin E zählt ebenfalls zu den Antioxidantien und ist als Zellschutz-Vitamin bekannt. Zudem ist es für eine schöne Haut und schöne Haare mitverantwortlich und fördert die Wundheilung.

Eisen und Zink sind neben wertvollen Proteinen und B-Vitaminen in magerem Fleisch und Fisch enthalten. Fette Fischsorten liefern zudem Omega-3-Fettsäuren, die gut für Herz und Kreislauf sind. Käse bietet außer viel Geschmack noch eine gute Portion Kalzium.

Gegen das Formtief

Ein weiteres Mittel gegen Frühjahrsmüdigkeit: Halten Sie Ihren Blutzucker konstant. Ein niedriger Blutzuckerspiegel macht schlapp und müde. Regelmäßige Mahlzeiten und ballaststoffreiche Lebensmittel schaffen Abhilfe. Besonders gut geeignet sind Getreideprodukte aus vollem Korn, wie z.B. Vollkornbrot, Vollkornreis und Vollkornnudeln, Hülsenfrüchte, Müsli (ohne Zuckerzusatz), Gemüse und Obst. Auf den Speiseplan gehören jetzt Gemüsesorten wie Spinat, Paprika, Pilze, Karotten und Brokkoli, Zitrusfrüchte sowie Käse, Nüsse oder Saaten, gute Pflanzenöle, frische Salate.

Weitere Tipps:

Powerschlaf: Wer die Möglichkeit hat, sollte ruhig ein kleines Mittagsschläfchen halten, aber nicht länger als 30 Minuten, sonst produziert der Körper wieder Melatonin.

Nicht verkriechen: Wer frühjahrsmüde ist, hat wenig Lust etwas zu unternehmen. Sich frühzeitig ins Bett zu verkriechen, ist dennoch der falsche Weg, die saisonale Schläfrigkeit zu überwinden. Besser: Etwas unternehmen, das Spaß macht – sich mit Freunden treffen, in ein Konzert gehen oder ins Kino. Angenehme Aktivität fördern die Serotonin-Ausschüttung ähnlich gut wie Sonnenlicht.

Nicht überfordern: Beenden Sie einen aktiven Tag mit einem gemütlichen Abend.

Geheimtipp von Gesundheitsapostel Hademar Bankhofer: Er empfiehlt ein Schnittlauchbrot. Und zwar eines aus Vollkorn, mit ein wenig Butter und – ganz wichtig – frisch geschnittenem Schnittlauch.

Erwischt die Frühjahrsmüdigkeit alle Menschen gleich stark?

Nein, wetterfühlige Menschen sind insgesamt viel öfter betroffen. Außerdem spüren das Phänomen Frühjahrsmüdigkeit vor allem Menschen, die sowieso schon einen niedrigen Blutdruck haben. Das sind in der Regel häufiger Frauen als Männer. Auch ältere Menschen klagen öfter über Frühjahrsmüdigkeit. Je fitter man ist, desto besser kommt man meistens mit dem Klimawechsel klar.

Mit der Umsetzung dieser Tipps sollte Ihnen die Frühjahrsmüdigkeit nicht mehr zu schaffen machen. Genießen Sie den Frühling!

Ihre

Manuela Möckel

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Die Inhalte auf dieser Seite dienen rein informativen Zwecken und können die persönliche Beratung, Diagnostik und Betreuung durch einen Facharzt oder Heilpraktiker in keinem Fall ersetzen. Auch wenn sie gründlich recherchiert wurden, können und dürfen sie in keinem Fall die Grundlage für eine Selbstdiagnose und Selbstmedikation sein.

Über mich

Hallo, schön dass Sie mich gefunden haben. Mein Name ist Manuela Möckel, ich bin Jahrgang 1970, Mutter von 4 tollen Kindern und ich lebe mit meiner Familie im schönen Beeskow, das liegt in der Nähe von Frankfurt/Oder in Brandenburg. Vor langer Zeit hatte ich wirklich erhebliche Probleme mit meiner Gesundheit und war auf der Suche nach Alternativen! Ich wollte weg von stark wirkenden Arzneimitteln und selbst aktiv etwas für meine Gesundheit tun. Das Thema Gesundheit und was auch immer damit zu tun hat, hat mich schon immer brennend interessiert. Darüber möchte ich erzählen und Ihnen berichten.

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