Vitamine – Wie viele braucht unser Körper?

Hallo, schön dass Sie wieder vorbeischauen, heute kommen wir nun zum 2. und auch wesentlich längerem Teil über das interessante Thema Vitamine. Im 1. Teil haben wir festgestellt, um stets gesund und munter durchs Leben zu marschieren, müssen wir unter anderem genug Vitamine zu uns nehmen. Aber wer von uns kennt sich schon wirklich aus im großen Vitamin- Dschungel?

Wie versprochen, stelle ich Ihnen heute jene Vitamine vor, ohne die in unserem Körper gar nichts läuft. Wegen seiner chemischen Eigenschaften werden Vitamine in fettlöslich (Vitamin A, D, E und K) und wasserlöslich (Vitamin B, C) eingeteilt. Vitamine werden vor allem für physiologische Vorgänge benötigt. Der Vitaminbedarf richtet sich nach Geschlecht, Alter, Jahreszeit, der zugeführten Energiemenge, aber auch nach diversen Umwelteinflüssen sowie auch hormonellen Einflüssen. So ist besonders bei Schwangeren oder auch in der Stillzeit der Vitaminbedarf sehr erhöht. Aber auch Kranke sollten auf eine höhere Vitaminzufuhr achten.

Zur Deckung seines Vitaminbedarfs sollte man an erster Stelle den ursprünglichen Gehalt an Vitaminen bei den Lebensmitteln berücksichtigen. Aber auch die richtige Lagerung und die richtige Zubereitung der Lebensmittel spielt eine sehr große Rolle. Allgemein gilt, dass die Lagerung, Zubereitung und auch die Konservierung den Vitamingehalt reduzieren.

Der große Überblick der Vitamine

  • Vitamin A (Retinol) gehört wie Vitamin D, E und K zur Gruppe der fettlöslichen Vitamine. Vitamin A ist wichtig für das Sehen in der Dämmerung und in der Nacht. Eine große Bedeutung hat Vitamin A auch für unser Immunsystem, für die Hautbildung und es wirkt als Wachstumsfaktor. Vitamin A kommt nur in tierischen Lebensmitteln vor. Natürliche Vitamin A-Quellen sind Fisch, Leberprodukte, Butter, Eigelb und Milchprodukte. Schon ein geringer Mangel an Retinol äußert sich in verminderter Nachtsicht. Stärkerer Mangel führt zu einem schnelleren Ermüden der Augen und zu Nachtblindheit. Überdosierung kann zu Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen führen. Wegen einer möglichen Überdosierung sollte Vitamin A nur in ärztlicher Absprache erfolgen. #
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  • Die Vorstufe zu Vitamin A ist Beta-Carotin, auch als Provitamin A bekannt. Aus diesem Provitamin A baut der Körper bei Bedarf Vitamin A auf. Die besten Quellen sind tiefgelbe und auch orange Obst- und Gemüsesorten, sowie dunkelgrünes Blattgemüse. Beta-Carotin kann unsere Haut auch Orange färben und sollte von Rauchern nicht überdosiert werden.
  • Vitamin B ist eine Gruppe von Vitaminen, die ihre Aufgaben im Stoffwechsel gemeinsam erfüllen. Alle B-Vitamine sind wasserlöslich, werden also bei Überdosierung mit dem Urin wieder ausgeschieden. Deshalb sollte Vitamin B mehrmals täglich zugeführt werden. Sie gelten allgemein als Nervennahrung. Da sie vom Körper nicht selbst hergestellt und auch nur begrenzt gespeichert werden können, sollten sie in ausreichender Menge mit der Nahrung zugeführt werden. Vitamine des Vitamin-B-Komplexes sind unter anderem wichtig für das Nervensystem und eine gesunde, schöne Haut. Zeichen des Vitamin B-Mangels sind z.B. Kopfschmerzen, Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen, Appetitlosigkeit, Haarausfall, offene Mundwinkel, Herzveränderungen (bei Mangel an Vitamin B1), Blutarmut (bei Mangel an Vitamin B12). Im Schlimmsten Falle sogar durch Magenschmerzen, Verstopfungen, Übelkeit oder Brechreiz. Ein Vitamin B-Mangel ist sogar nach dem sowieso niedrigen Maßstab der DGE-Empfehlungen gang und gäbe.
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  • Vitamin C (Ascorbinsäure) ist zweifellos das wichtigste Vitamin überhaupt. Die Aufgaben von Vitamin C sind sehr weit reichend. Es steigert die Immunabwehr und fördert die Eisenresorption im Dünndarm. Es ist an vielen Stoffwechselprozessen z.B. Blutgerinnung, beteiligt und wirkt als Antioxidans.  Vitamin C reduziert die ungeliebten freien Radikale. Wir wissen ja alle, das gerade in der Erkältungszeit der Vitamin C-Verbrauch boomt.  Einen besonders hohen Anteil an Vitamin C enthalten frisches Obst und Gemüse, insbesondere Kiwi, Paprika, schwarze Johannisbeeren, Acerola, Sanddorn und nicht zu vergessen, natürlich die Zitrusfrüchte.

Vitaminliste

  • Vitamin D (Calciferol) auch das „Sonnenvitamin“ reguliert den Calcium- und Phosphat-Haushalt und spielt damit beim Auf- und Abbau von Knochensubstanz eine wichtige Rolle. Es ist vor allem bei Kindern für eine gesunde Entwicklung des Skeletts verantwortlich. Außerdem spielt es eine Rolle bei der Immunabwehr und der Bildung der Haut. Vitamin D kann der Körper selbst in der Haut mit Hilfe von UV-Strahlen aus dem Sonnenlicht herstellen Wer also zu wenig Sonne tankt, läuft Gefahr, dass unser Körper nicht genügend Vitamin D herstellen kann. Die reichhaltigsten Quellen sind Fischleberöle Fettfische wie Sardinen, Heringe, Lachs und Makrelen. Eier, Fleisch, Milch und Butter enthalten ebenfalls geringe Mengen. Vitamin D ist bisher absolut unterschätzt worden, mittlerweile aber stellen immer mehr führende Wissenschaftler fest, damit ohne Vitamin D nichts geht und unser Leben erst bei einer guten Vitamin-D-Versorgung rund läuft.
  • Vitamin E (Tocopherol)  gilt als „Schutzpatron“ der Zellen.  Vitamin E gilt als einer der wichtigsten Radikalenfänger. Es wirkt gegen Zellalterung, verhilft zu jüngeren Aussehen und es versorgt unseren Organismus mit Sauerstoff. Unser Körper kann Vitamin E nicht selbst herstellen, es gehört daher zu den essenziellen Vitaminen, die wir mit der Nahrung aufnehmen müssen. Wenn dem Körper Vitamin E fehlt, macht sich dies durch unterschiedliche Warnzeichen bemerkbar. Dies können Müdigkeit und deutlicher Leistungsabfall sein, aber auch Altersflecken, Herzkrankheiten, welke Haut, Sehschwäche und nervöse Reizbarkeit. Besonders in Pflanzenölen wie Sonnenblumenöl, Olivenöl und Sojaöl, aber auch Getreide- und Pflanzenkeimen, Lachs, Hühnerei und Garnelen ist Vitamin E enthalten.
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  • Vitamin H (Biotin) verdankt seinen Namen seiner positiven gesundheitlichen Wirkung auf Haut und Haare. Aber Biotin kann noch viel mehr: Es wirkt sich positiv auf einen erhöhten Blutzuckerspiegel aus und unterstützt unser Nervensystem und das Knochenmark. Ein Mangel kann zu Haarausfall, brüchigen Nägeln, Muskelschmerzen, Blutarmut und Störungen des Fettstoffwechsels führen. Schwangere und stillende Mütter haben einen erhöhten Bedarf an Biotin. Das gleiche gilt auch für Menschen, die allzu viel Alkohol und Nikotin konsumieren. Leber, Eigelb, Hülsenfrüchte, Hefe, Nüsse und Milch helfen, dass diese Symptome nicht eintreten.
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  • Vitamin K (Phyllochinon & Menachinon) Es sich hier eigentlich um die zwei Vitamine K1 (wird über die Nahrung aufgenommen) und K2 (wird in der gesunden Darmflora gebildet). Dieses Duo ist besonders für die Blutgerinnung notwendig, d.h. ein Mangel zeigt sich darin, daß verstärkt Blutungen auftreten, die häufig nur schwer zu stillen sind. Ist es zu wenig im Körper vorhanden, kann es zu Nasen- und Zahnfleischblutungen kommen, oder auch zu Blutergüssen und Menstruationsbeschwerden. Außerdem ist Vitamin K auch für den Knochenstoffwechsel verantwortlich, es schützt das Herz vor Plaquebildung und ist wichtig für gesunde Zähne und eine gesunde Leber. Besonders in Kohlarten (Sauerkraut, Rosenkohl, Blumenkohl) aber auch in frischen grünen Blattgemüsen, Geflügel und Rindfleisch ist viel Vitamin K enthalten.
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Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit. Das Thema Vitamine wird uns sicher noch öfter beschäftigen. Im nächsten Artikel möchte ich über Mineralstoffe schreiben. Ich freue mich schon auf Sie.

Nahrungsergänzungen ersetzen keine ausgewogene Ernährung, denn wie der Name schon sagt, Nahrung ergänzen.

Bleiben Sie gesund!

Liebe Grüße
Ihre

Manuela Möckel

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Die Inhalte auf dieser Seite dienen rein informativen Zwecken und können die persönliche Beratung, Diagnostik und Betreuung durch einen Facharzt oder Heilpraktiker in keinem Fall ersetzen. Auch wenn sie gründlich recherchiert wurden, können und dürfen sie in keinem Fall die Grundlage für eine Selbstdiagnose und Selbstmedikation sein.

Über mich

Hallo, schön dass Sie mich gefunden haben. Mein Name ist Manuela Möckel, ich bin Jahrgang 1970, Mutter von 4 tollen Kindern und ich lebe mit meiner Familie im schönen Beeskow, das liegt in der Nähe von Frankfurt/Oder in Brandenburg. Vor langer Zeit hatte ich wirklich erhebliche Probleme mit meiner Gesundheit und war auf der Suche nach Alternativen! Ich wollte weg von stark wirkenden Arzneimitteln und selbst aktiv etwas für meine Gesundheit tun. Das Thema Gesundheit und was auch immer damit zu tun hat, hat mich schon immer brennend interessiert. Darüber möchte ich erzählen und Ihnen berichten.

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